Was ist eigentlich SCC?

Was ist eigentlich SCC?

Das SCC wird als Abkürzung für das „Sicherheits Certifikat Contraktoren“ (englisch Safety Certificate Contractors, SCC) verwendet. Es handelt sich dabei um ein zertifizierbares Managementsystem welches die Belange aus (Arbeits-)Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (SGU) vereinigt und ursprünglich von niederländischen Unternehmen aus der Petrochemie für deren Subunternehmen (sog. Kontraktoren) entwickelt wurde. Ein Zertifizierung gem. SCC wird daher häufig für technische Dienst- oder Werkleistungen bei Industrieunternehmen sowie Personaldienstleister gefordert.

Als Normsetzer fungiert die DGMK Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle e.V. und das SCC-Regelwerk liegt aktuell in der Version 2011 vor (weitere Informationen siehe https://www.dgmk.de/scc/)

Die Zertifizierung erfolgt anhand eines festgelegten Fragenkatalogs durch eine akkreditierte Zertifizierungsstelle und führt je nach Größe und Tätigkeit des Unternehmens zu unterschiedlichen Zertifikaten:

 Scope I – Kontraktoren/produzierendes Gewerbe (SCC)

SCC* = eingeschränktes Zertifikat ist für kleine Unternehmen mit durchschnittlich ≤ 35 Beschäftigten pro Kalenderjahr

SCC** = uneingeschränktes Zertifikat, ist für Unternehmen mit durchschnittlich mehr als 35 Beschäftigten pro Kalenderjahr

SCCP = uneingeschränktes Zertifikat für die Petrochemie

Scope II  - Personaldienstleister (SCP)

SCP = Die SCP-Zertifizierung können ausschließlich Personaldienstleister erlangen, die ein SGU-Managementsystem implementiert haben.

Zusätzlich besteht im Rahmen des SCC-Regelwerkes die Forderung für eine personenbezogene Zertifizierung. Bei den Personenzertifikaten wird zwischen "Operative Mitarbeiter" (SCC Dok. 016 bzw. SCC Dok. 018) und "Operative Führungskräfte" (SCC Dok. 017) unterschieden.

Bei Fragen zur Einführung eines SGU-Managementsystems sprechen Sie uns daher gerne an oder nutzen das Kontaktformular.

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